Tipps für Reizdarmpatienten
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien können Bauchkrämpfe auslösen. Achten Sie deshalb auf eine gesunde, ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten. Meiden Sie zu fette, scharfe oder sehr süße Speisen.
- Nehmen Sie sich Zeit! Lassen Sie sich nicht hetzen, essen Sie langsam und kauen Sie alles gut. Denn: die Verdauung beginnt bereits im Mund. Zum Essen wünscht man sich "Guten Appetit" oder auch "Mahlzeit". Dieses bedeutet nichts anderes, als sich Zeit zu nehmen für das Zermahlen der Nahrungsmittel!
- Essen Sie mehrere kleine Portionen am Tag.
- Trinken Sie ausreichend, mindest 2 – 3 Liter pro Tag!
- Vermeiden Sie kohlensäurehaltige Getränke.
- Stress im Beruf und zu Hause ist oft ein Auslöser für die Symptome. Stress kann man nicht verhindern. Aber man kann lernen, richtig damit umzugehen.
- Regelmäßige körperliche Aktivität ist sehr wichtig. Mäßiger Ausdauersport hilft, Stress im Körper abzubauen, und normalisiert die Darmtätigkeit.
- Führen sie ein persönliches Tagebuch mit folgenden Einträgen:
- Nahrungsmittel (was haben Sie gegessen?)
- Genussmittel (Alkohol, Kaffee, Nikotin)
- Lebensumstände (Schlafmangel, Ärger, Freude, Stress)
- Symptome (Was für Beschwerden hatten Sie? Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Völlegefühl, Bauchkrämpfe?)
- Wie oft hatten Sie Stuhlgang?
- Laktose-Unverträglichkeit?
Bei einem Verdacht auf ein Reizdarmsyndrom sollte unbedingt abgeklärt werden, ob eine Laktose- (Milchzucker-) Unverträglichkeit vorliegt!
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