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3. Tipp: Was tun bei Durchfall?

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Ihr Baby und sein Darm

Säuglinge und Kleinkinder leiden oft an Durchfall (Diarrhoe), aber die Eltern sollten sich nicht gleich nervös machen lassen. Fünf bis sechs Darmentleerungen in 24 Stunden sind nichts Ungewöhnliches, und halbfester Stuhl ist noch lange kein Durchfall. Dennoch sollten Sie Durchfall bei Babies immer ernst nehmen! Es kann folgende Ursachen haben:

Darmreizung

Durchfall ist voluminöser und wässriger Stuhl. Er ist ein Zeichen einer Reizung, bei der der Darm die Nahrung beschleunigt abführt, so dass kaum Zeit bleibt, genügend Wasser aufzunehmen. Das kann vor allem bei Babies schnell zu erheblichen Wasserverlusten und einem Mangel an Salzen, Elektrolyten und Zucker führen. Vermehrtes Trinken allein kann diese Entwässerung (Dehydrierung) nicht ausgleichen.

Babies, die mit Mutter- oder Kuhmilch ernährt werden, haben mehrmals am Tag flüssige Ausscheidungen. Das ist normal. Erst, wenn das Baby auch feste Nahrung zugefüttert bekommt, wird der Stuhl fester und regelmäßiger.

Zu heiß oder zu kalt

Kommt es dann zu Durchfall, kann er eine Folge der falschen Zusammensetzung der Nahrung - etwa bei zu vielen Ballaststoffen, bei Obst oder der falschen Temperatur sein. Zu heißes oder zu kaltes Essen führt zu dünnem Stuhl.

Infektionen

Akute Durchfälle werden durch bakterielle Infektionen oder Virusinfektionen hervorgerufen. Verunreinigte Schnuller oder Fläschchen oder eine Selbstinfektion des Kindes durch ungewaschene Hände sind häufige Ursachen. Vergiftungen und Parasiten wie Würmer, die bei Kindern recht häufig sind, können ebenso zu Durchfällen führen wie Infektionen, die nicht direkt im Darm sitzen wie eine Mittelohrentzündung oder eine Grippe. In diesen Fällen tritt auch noch Fieber auf. Außerdem tritt Durchfall noch bei einer ganzen Reihe von Medikamenten auf, besonders bei Penicillin und anderen Antibiotika.

Muss das Kind zum Arzt?

Durchfall müssen Sie bei einem Baby immer ernst nehmen, weil die Gefahr der Entwässerung besteht. Wenn Ihr Kind jünger als ein Jahr und seit mehr als sechs Stunden dünnen, wässrigen Stuhl ausscheidet, sollten Sie den Arzt rufen, oder ins Krankenhaus fahren. Auch wenn Ihr Kind schon etwas größer ist, sollten Sie sofort den Arzt rufen, wenn es Durchfall und Fieber hat und erbricht. Durchfall mit fettigem, übelriechendem Stuhl kann das Zeichen für ernstere Stoffwechselerkrankungen wie Zöliakie oder Mukoviszidose sein, bei denen der Körper die Nährstoffe im Essen nicht richtig absorbieren kann.

Was wird der Arzt tun?

Der Arzt muss die Ursachen des Durchfalls herausfinden und diese behandeln. Außerdem wird er einen Diätplan zusammenstellen, damit sich das Verdauungssystem wieder beruhigen kann. Möglicherweise wird er ein Pulver verschreiben, das Sie allen Getränken Ihres Kindes zusetzen müssen. Es enthält Traubenzucker und Salze, die dem kleinen Körper durch den Durchfall verloren gehen. Als Faustregel gilt, dass Ihr Kind pro kg Körpergewicht in 24 Stunden mindestens 200 ml Flüssigkeit trinken sollte.

Bei flaschengestillten Babies wird der Arzt wahrscheinlich raten, die Milchnahrung vorerst durch eine Traubenzucker-Salz-Lösung zu ersetzen und dann langsam wieder Milch zuzugeben. Wenn Sie stillen, wird der Rat sein, es möglichst oft zu tun.

Mögliche zusätzliche Symptome und ihre Ursachen:

Dünnerer Stuhl als normal, aber sonst ist Ihr Kind durchaus wohlauf und zufrieden.
Hat es zuviel Obst gegessen? Faserreiche Kost kann die Ursache sein. Kein Grund zur Sorge, wenn der Stuhl nichtübermäßig wässrig oder übermäßig häufig ist.

Plötzlicher Anfall von Durchfall und Erbrechen, dazu leichtes Fieber.
Möglicherweise eine Darmgrippe oder eine Darminfektion durch verunreinigte Lebensmittel, Lebensmittelvergiftung.

Das Kind hat nur Durchfall, sonst keine Symptome - ist aber bedrückt.
Warum ist das Kind bedrückt? Vielleicht wegen der Schule - oder hat es Probleme mit Nachbarskindern? Stress kann bei größeren Kindern zu Durchfall führen. Kommt er häufiger vor, lassen Sie sich vom Arzt beraten.

Ihr Kind hat noch andere Beschwerden, gegen die es Medikamente bekommt.
Möglicherweise ist der Durchfall eine Nebenwirkung des Medikaments. Fragen Sie Ihren Arzt.

Das Kind klagt über Bauchschmerzen in der rechten Leiste und in der Nabelgegend.
Möglicherweise eine Blinddarmentzündung.
Rufen Sie sofort den Arzt!!

Ihr Baby erbricht, leidet unter schweren Bauchkrämpfen und hat Blut und Schleim im Stuhl. Der Kot sieht aus wie Johannisbeergelee.
Sofort den Arzt rufen!!! Ihr Baby hat eventuell eine Invagination, eine Darmeinstülpung!

Ihr Kind gedeiht nicht. Der Stuhl ist fest, übelriechend und hell. Er schwimmt beim Versuch, ihn in der Toilette wegzuspülen.
Ihr Kind könnte Zöliakie haben, eine ernste Stoffwechselstörung. Suchen Sie bald den Arzt auf!

Aus dem Fachwörterbuch

Diarrhoe
Durchfall
Dehydrierung
Entwässerung, Mineralstoffverluste

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