Arsen im Reis? |
Die Reispflanze nimmt natürliches Arsen aus dem Boden auf und reichert es in den Körnern an – und zwar viel stärker als andre Pflanzen. Arsenverseuchtes Grundwasser und Arsen-haltige Pestizide können den Arsengehalt im Reis potenzieren. Besonders im Reis aus China und anderen asiatischen Ländern finden sich hohe Belastungen. etwas günstiger kommt Reis aus Indien weg. Warum ist Arsen gesundheitsschädlich? Das Halbmetall Arsen wurde als Krebs erzeugender Stoff der Kategorie 1 eingestuft. Bereits die Aufnahme geringer Mengen Arsen kann beim Menschen zum Auftreten von Krebserkrankungen vor allem der vor allem der Haut, der Lunge und der Harnwege führen. Akute Vergiftungen betreffen vor allem das Nervensystem, chronische Vergiftungen führen zu Störungen der Entwicklung, zu Hautschäden und einem verringerten Geburtsgewicht. Bekannt ist mittlerweile auch, dass anorganisches Arsen deutlich toxischer ist als organisches. Im Unterschied etwa zu Fisch und Meeresfrüchten, die auch oftmals mit Arsen belastet sind, enthält Reis besonders viel anorganisches Arsen (bis zu 70% des Gesamtarsen-Gehaltes).
Wie viel Arsen darf in Lebensmitteln sein? In der EU gibt es aktuell keinen Grenzwert für Arsen in Lebensmitteln. Eine Regelung existiert für die Belastung von Trink- und Mineralwasser. Experten gehen davon aus, dass es in absehbarer Zeit in der EU einen Grenzwert für Arsen in Reis geben wird. Aber Achtung: meist sammeln wir nicht nur Arsen im Körper an, sondern auch andere Schwermetalle. Die negative Wirkung dieser giftigen Stoffe potenziert sich leider mit der Menge und der Vielzahl dieser. Eine chronische Schwermetall – und/oder Arsenbelastung kann man ausgezeichnet mittels einer Haarmineralstoffanalyse (HMA) testen. Fragen Sie uns – wir helfen Ihnen gerne natürlich weiter. Quelle: Torre Uptodate | |
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